In fünf Unterrichtseinheiten à 180 Minuten lernen die Teilnehmenden die Grundlagen des autofiktionalen Schreibens. Sie setzen sich mit Migrationserfahrungen auseinander, mit Ankommen in Deutschland, neuen und zerbrochenen Verbindungen, Zugehörigkeit und Anderssein. Das Kurzseminar besteht aus einem kurzen Theorieteil, Schreibübungen und literarischen Beispielen. Am Ende entsteht ein Text, den wir redigieren und überarbeiten.
14 März 15.30 - 18.00 Uhr
Erzähl mir von dir. Wer seid ihr, wer sind wir? Was haben wir vor? Übungen zum anschaulichen Schreiben: Fühlen, riechen, sehen. Grundlagen des autofiktionales Schreibens. Beschreibe dich anhand eines persönlichen Gegenstands, alter und neuer Fotos, deines Zimmers usw.
28 März 15-00 – 17.30 Uhr
Gesichter sprechen lassen. Was macht ein gutes Foto-Porträt aus? Fotoübungen und gegenseitiges Fotografieren. (Mit Fotojournalist Mario Heller.)
18 April 15-00 – 17.30 Uhr
Jetzt seid ihr dran! Aufwärmübungen, dannran andie Stifte und Tastaturen. Erstellung der eigenen Texte und Besprechung mit der Workshopleiterin.
25 April 15-00 – 17.30 Uhr
Schleifen und Spitzen. Überarbeitung der Texte, Vorstellung in der Gruppe. Feedback und Verabschiedung.
Wlada Kolosowa ist eine Schriftstellerin und Journalistin russischer Herkunft. Sie arbeitet als Redakteurin im Familienressort der Zeit und hat drei Romane veröffentlicht. Ihre Kurzgeschichte “Taxidermy” wurde mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet. Der Roman “Der Hausmann” wurde 2023 für die Aktion “Berlin liest ein Buch” ausgewählt.
Mario Heller ist ein Schweizer Fotojournalist und Bildredakteur. In seiner Arbeit erkundet er Geschichten aus abgelegenen Regionen der Welt. Seine Reportagen erschienen in internationalen Medien wie The Guardian, NZZ und Geo. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Swiss Press Photo Award und Siena International Photo Award.