Was tun, wenn es keine Bilder gibt? Die neue künstlerische Freiheit?
Zeit: Dienstag, 16.06.2026 18:00-19:30
Teilnahmegebühr: 20,-
Anmeldung bis einschließlich 16.06. möglich. Stornierung nicht möglich. Wenn du eine Rechnung benötigst, trage dies bitte bei der Zahlung unter "Ich benötige eine Rechnung" ein. Kommt die Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen bis 16.06. nicht zusammen, müssen wir die Veranstaltung absagen. Die Beiträge werden dann automatisch erstattet.
Den Link zum Meeting bekommt ihr mit der Bestätigung der Anmeldung zugeschickt.
KI – künstliche „Intelligenz“ genannt, bewegt die Filmindustrie. Die Möglichkeiten, Bilderwelten zu erstellen und neue Realitäten zu betreten, sind unerschöpflich. Die Idee vom Einzelbild zur bewegten Filmszene waren der Anfang und Erfindung des Films und auch jetzt ist diese Grundidee die neue Revolution in der Gestaltung neuer Formen der Filmerzählung mit KI. Wie in den frühen Jahren der Filmindustrie gilt es auch heute sich mit neuer innovativer Gestaltung und Montage Formen neugierig auseinander zu setzen. Eine neue künstlerische Freiheit, die wirkungsvoll genutzt und entdeckt werden darf. Alles kann gestaltet und kreiert werden. Die technischen Möglichkeiten verbessern sich wöchentlich und exponentiell.
Von der Ideenentwicklung über Recherche, Drehbuch, visuelle Gestaltung bis hin zu Schnitt und Sounddesign. Der Workshop bietet eine praxisnahe Einführung in die wichtigsten Tools und Methoden, mit denen sich filmisches Erzählen heute (neu) denken lässt. Dabei geht es nicht nur um technische Möglichkeiten, sondern auch um ästhetische, ethische und narrative Fragen: Was bedeutet Authentizität im KI-Zeitalter? Wo liegen Chancen, wo Grenzen?
Anhand konkreter Beispiele aus ihrer Arbeit führt Silke Botsch durch den Produktionsprozess und stellt die Tools vor, die sie dabei eingesetzt hat.
Bei der Arbeit und Gestaltung ihres KI-Filmes “Grace – hiding in plain sight.” (70 min, engl. Animation-Doc.), den Silke 2025 eigenständig gebaut und montiert hat, wollte sie Antworten. https://linktr.ee/GRACE_2026
Silke Botsch verbindet als Editorin und KI-Filmemacherin dokumentarisches Erzählen, Montage und KI-basierte Bildproduktion zu neuen hybriden Erzählformen. Sie arbeitet seit über 30 Jahren als Editorin, Filmemacherin und Regisseurin. Ihre Montagearbeiten liefen auf internationalen Festivals wie der Berlinale, Sundance, Cannes und Annecy und sie ist Mitglied der deutschen Filmakademie.